Kosten / Nutzen

Die Kosten für den Ausbau und die Elektrifizierung der Elztalbahn sind von den ursprünglich festgesetzten 19 auf bisher weit über 66 Millionen Euro angestiegen.

Von weiteren Kostensteigerungen ist auszugehen. Zudem ist von hohen Folgekosten, durch Schadensbehebung (Nachschleifen und Einbau von Schmieranlagen) wegen der nicht zur Strecke passenden Elektrozüge (siehe Münstertalbahn), ebenfalls auszugehen. Nach groben Schätzungen wäre der Bau einer Oberleitung etwa 4x so teuer wie der Einsatz von alternativen Batterie- oder Brennstoffzellenzügen und ist somit total unwirtschaftlich.

Der Nutzen des Projektes ist lediglich ein zusätzlicher voller Halbstundentakt von Waldkirch über Kollnau bis Gutach.

Buchholz, Batzenhäusle und Waldkirch haben bereits einen durchgängigen Halbstundentakt. Bleibach, Niederwinden, Oberwinden und Elzach bekommen keinen durchgängigen Halbstundentakt, sondern nur ein paar Extrazüge zu bestimmten Hauptzeiten, trotz Ausbau und Elektrifizierung.

Auch unter Berücksichtigung der zu erwartenden gesundheitsgefährdenden Mehrbelastungen der Bahnanwohner sollte der Aufwand, also die Kosten des Projektes, im angemessenen Verhältnis zum Nutzen des Projektes stehen, um gerechtfertigt zu sein.

Ein Halbstundentakt ist laut ZRF auch ohne Elektrifizierung möglich, da nur ein Ausweichgleis gebaut werden muss!