Elektrosmog: Zusage zu Schutzvorkehrungen auf nahezu der gesamten Elztalbahn. DB-Energie tut alles: "großzügige Abstände zu Wohngebieten...": https://www.dbenergie.de/resource/blob/4459108/82b9f9729bf549d285bc3eadcb0693e5/Umwelt-Bahnstromleitung-data.pdf


Maßnahmen und Minimierungsorte:

1) Rückleiterseil am Mast nahe Oberleitung und nahe Umgehungsleitung Wirksamkeit = Mittel (15% - 29,9%) bis Hoch (30% - 49,9%) :
- Denzlingen* über Buchholz, Batzenhäusle, Waldkirch und Kollnau*
- Gutach und Bleibach*
- Niederwinden* und Oberwinden*

2) Umgehungsleitung als Erdkabel gegenüberliegende Seite vom Mast Wirksamkeit = Hoch (30% - 49,9%) bis Sehr Hoch (50% - 100%) :
- Alter Bhf Batzenhäusle

Die Zusage zu Schutzvorkehrungen wurde durch die anwaltliche Androhung einer Klage eines Anwohners beim Eisenbahnbundesamt vor dem Beschluss und unabhängig davon durch die Einreichung von Klagen mehrerer Anwohner nach dem Beschluss erreicht. Die Klagen wurden daraufhin zurückgezogen

Nach Informationen des Fahrleitungsbauers sind darüber hinaus, aufgrund gleisnaher Bebauung, auf weiteren Abschnitten ebenfalls Schutzvorkehrungen vorgesehen (Für diese Abschnitte * haben wir aber keine offizielle Bestätigung)

Bis zu einer Rückleiterseillänge von 5 km nimmt die Wirksamkeit zu. Ab 5 km nur noch marginal. Der Rückleiter wirkt optimal, wenn der Mast auf der Hausseite steht und der Rückleiter optimal angeordnet ist (Höhe). Die Umgehungsleitung sollte vom Haus weg am Mast angebracht sein


ELEKTRIFIZIERUNG  ELZTALBAHN
UND KEIN HALBSTUNDENTAKT BIS ELZACH? 


UMWELTSCHÄDLICH    UNZWECKMÄSSIG    UNWIRTSCHAFTLICH 


NOTBREMSE JETZT!


ALTERNATIVE ANTRIEBE - KOMPLETT VERPENNT


Liebes Politikerbündnis Elztalbahn JETZT,

wir sind natürlich keine Experten oder Sachverständige. Aus diesem Grund verweisen wir Sie auf die Pleite+Pannen-Breisgau-S-Bahn, die Fahrbarkeitsprüfung und die nicht stattgefundene Eisenbahn Betriebswissenschaftliche Untersuchung zu Elektrifizierung und Ausbau der Elztalbahn und somit wieder zurück an die Verantwortlichen des Projektes und zu deren Pflichten und Versprechungen bezüglich eines funktionierenden Halbstundentaktes der Energie- bzw. Verkehrswende. Mittlerweile mussten Sie sicher feststellen, dass wir wohl zu oft Recht hatten mit unseren Aussagen, Annahmen und Bedenken bzw. unserer Kritik, zur Problematik bzw. zu den Risiken des Betriebskonzeptes und haben hingegen Ihrem Verein zumindest unserer Ziele erreicht und unsere Rechte durchgesetzt. Über die zahlreichen und regelmäßigen Diffamierungen und Diskreditierungen Ihrer Mitstreiter sehen wir selbstverständlich hinweg


Liebe Presse,

da Pressemitteilungen in der Vergangenheit zum Teil nicht mehr abgedruckt wurden und wir so unsere Zweifel an der Neutralität Ihrer Berichterstattung haben, veröffentlichen wir Aktuelle Informationen der BI nur noch über RegioTrends


Breisgau S Bahn:

190 Mio.€ / 500 Mio.€ (0,5 Mrd. €)

Pleiten, Pannen, schwere Störungen, überfüllte Züge, Verspätungen, Betriebseinstellungen, Ausfälle, klimawandelbedingte Oberleitungsschäden und laute Quitschgeräusche trotz Elektrifizierung


Ausbau Elztalbahn:

19 Mio.€ - 70 Mio.€ / 2017 / 2018 / 2019 / 01.03.2020 - 12.12.2020 - Inbetriebnahme: 03./04.2021 bis Waldkirch / 06.2021 bis Elzach

Die Kosten wurden schöngerechnet, der Nutzen schöngeredet, Risiken und kritische Sachverhalte ausgeblendet, Sachverständigen-Gutachten ignoriert, Probleme der Fahrbarkeit geleugnet und das Zugmaterial nicht ausreichend berücksichtigt. Eine risikobehaftete Fahrbarkeit, das Auslassen von Haltestellen auf der Rheintalbahn aufgrund prognostizierter Mehrverkehre, lediglich eine Erweiterung der Zugverbindungen bzw. des Fahrplans bis Elzach und kein Halbstundentakt sind die Folge der unsachgemäßen Verknüpfung von einzuführendem Halbstundentakt und einer Elektrifizierung der Strecke. Ein Widerlegen der Problematik ist ohne jeglichen Nachweis nicht möglich


Bahnübergangskreuzung Batzenhäusle Umbau:

1,5 Mio. € / 2019 / 12.06.2020 - 06.08.2020 / 05.10.2020 - 04.12.2020

Der Bahnübergang (BÜ) in der St. Margaretenstraße hätte eigentlich schon vor der Elektrifizierung 03.2020 umgebaut werden sollen. Bedingung im Beschluss waren der Umbau einer Weiche in Freiburg, eines Signals in Denzlingen und des BÜ Batzenhäusle vor Elektrifizierung der Strecke. Dies ist nicht geschehen.

Laut der Internetseite der DB-Bauprojekte hätte der BÜ dann vom 12.06.2020 - 06.08.2020 umgebaut werden sollen. Dies ist ebenfalls nicht geschehen.

https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/breisgau-s-bahn/projekttagebuch/2...

Der Umbau findet jetzt wohl vermutlich vom 05.10-04.12.2020 statt. Hoffentlich funktionssicher

Am BÜ war jahrelang eine richterlich verordnete Langsamfahrstelle für den Zug wegen eines LKW-Beinahe-Unfalls aufgrund einer Fabrikzufahrt. Der Umbau des BÜ war nicht Bestandteil des Planfeststellungsverfahrens (PFV) zur Elektrifizierung der Strecke, sondern ein gesondertes Genehmigungsverfahren. Obwohl die Funktionssicherheit genau dieses BÜ mitentscheidend ist für die Fahrbarkeit eines Halbstundentaktes, wurde genau dieser BÜ aus dem PFV zur Elektrifizierung der Strecke herausgenommen. Wäre der BÜ nach Umbau nicht funktionssicher, also würde per richterlichem Beschluss nach einem Unfall eine neuerliche Langsamfahrstelle für den Zug verordnet, wäre ein Halbstundentakt ab Bleibach nicht mehr fahrbar. Die Elektrifizierung mit Zielführung eines durchgehenden Halbstundentaktes bis Elzach war sowieso schon unglaubwürdig. Trotz des Herausnehmens des BÜ wurde der Umbau vom Eisenbahn-Bundesamt wohl nur mit Hängen und Würgen genehmigt. Nach Insolvenz der Fabrik sind nämlich 260 Wohnungen auf dem Gelände geplant. Allerdings ist der Kreuzungs-BÜ für eine PKW-Kapazität dieser Größenordnung laut DB Netz AG nicht geplant worden, sondern lediglich für eine Fabrik mit LKW Zufahrt. Somit sind Zwischenfälle auf dem neuen BÜ bereits vorprogrammiert und ein Halbstundentakt ab Bleibach zu Stoßzeiten wohl eher unwahrscheinlich 


Elztalbahn:

Komplettrodungen von Bäumen, Büschen und Sträuchern zeigen Ausmaß einer Elektrifizierung mit Oberleitungen. Bürger sind schockiert

Haltestelle Gundelfingen kann nur im Stundentakt bedient werden

Mögliche Verspätungen und Ausfälle aufgrund von zu wenig Türen an den Zügen. Zu kurze Bahnsteige bzw. zu lange Züge

Immense zeitliche Verzögerungen der Elektrifizierung, aber derzeit keine steigenden Kosten


Münstertalbahn / Kaiserstuhlbahn:

Lärmbelästigungen durch Kurvenquietschen und starke Erschütterungen seit Elektrifizierung

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/suedbaden/quietschende-s-bahn-raubt-kaiserstuehlern-letzten-nerv-100.html


Breisacher Bahn / Höllentalbahn:

Technische Probleme, Ausfälle, Verspätungen und überfüllte Züge seit Elektrifizierung


Elektrifizierung - Energie- bzw. Verkehrswende der eher älteren Generation:

Kohlestrom ersetzt Diesel. Nutzen, Sinn und Zweckmäßigkeit einer total überteuerten aber technisch veralteten Elektrifizierung mittels Oberleitungen ist nicht zu erkennen. Wo bleiben klimawandelbedingt, weniger störanfällige, CO2- neutrale und somit klima-, umweltfreundliche und zukunfstweisende Antriebe? Eine Elektrifizierung und die Abkehr vom Diesel scheint politisch gewollt, nicht aber ein Halbstundentakt!


Liebe Elztalbahnanwohner, liebe Elztäler, liebe Elzacher,

das Regierungspräsidium(RP)-Freiburg empfiehlt eine Minimierung und somit technische Schutzmaßnahmen vor elektromagnetischen Feldern aufgrund gleisnaher Bebauung. Laut Beschluss durch das Eisenbahn-Bundesamt(EBA) macht die DB Netz AG eine Zusage zu Rückleiterseilen von km 4,02 über ganz Batzenhäusle bis km 6,09. In der Schweiz sind Rückleiterseile bei neu zu elektrifizierenden Strecken Standard.

Da aber die Ängste und Bedenken der Bahnanwohner vor Elektrosmog von den Kommunalpolitikern der Region nicht ernst genommen bzw. ignoriert wurden und die Bürgerinitiative zudem diffamiert und diskreditiert wurde, sind die schätzungsweise 10.000 Einwendungen von rund 220 Anwohnern, welche u.a. auch Schutzmaßnahmen vor Elektrosmog forderten, die dadurch entstandene zeitliche Verzögerung von 4 Jahren und die daraus resultierenden Kosten von ca. 30 Mio. Euro -für den Steuerzahler-, somit auch ein Resultat dieser inakzeptablen Vorgehensweise.

Die von uns geforderten Schutzmassnahmen hätten "lediglich" schätzungsweise eine halbe Mio. Euro gekostet. Mit einer Zusage zu z.B. Schutzmassnahmen vor Elektrosmog, im Vornherein, aufgrund gleisnaher Bebauung bzw. Wohnbereiche in denen sich Menschen nicht nur vorübergehend aufhalten, hätte man viel Geld und Zeit sparen können.

Aber stattdessen wurde das Thema Elektrosmog mit Vergleichen der Presse zur Kanzerogenität von z.B. sauren Gurken oder Kaffee und auch mit Vergleichen von elektrischen Zahnbürsten mit Bahnstrom bei einer Veranstaltung, ins Lächerliche gezogen.

Den Vorwurf aus Egoismus gehandelt zu haben, senden die Anwohner des mittleren und unteren Elztals, welche lediglich ihre Rechte in Anspruch genommen haben, an die verantwortlichen Kommunalpolitiker des oberen Elztals zurück. Die Verantwortlichen und Entscheidungsträger sind in der Pflicht, die Rechte der Bürger zu schützen und gesundheitsgefährdende Belastungen zu vermeiden bzw. so gering wie möglich zu halten.


Eine Erweiterung des Halbstundentakts wird es lediglich von Waldkirch bis Bleibach geben. Bis Elzach wird es trotz einer technisch veralteten Elektrifizierung keinen Halbstundentakt geben. Zukunftsweisende Antriebe und der Klimaschutz wurden verschlafen. Wo bleibt da Nutzen, Sinn und Zweckmäßigkeit des kostenintensiven Bauvorhabens? Eine Verkehrswende bzw. ein attraktiver ÖPNV sieht anders aus!


Der in der Fahrbarkeitsprüfung fehlende Nachweis zusätzlicher Verkehre bis Elzach bestätigt die unsachgemäße Verknüpfung von einzuführendem Halbstundentakt und einer Elektrifizierung der Elztalbahn. Auch das Auslassen von Haltestationen auf der Rheintalbahn, aufgrund prognostizierter Mehrverkehre, wurde bis heute nicht widerlegt.

Die Elztalbahn-BI fordert aufgrund des mithin nicht gegebenen Öffentlichen Interesses und angesichts massiver Eingriffe in die Eigentumsrechte zahlreicher Anwohner, den Verzicht auf eine technisch veraltete, aber kostenexplodierende Elektrifizierung ohne erkennbaren Nutzen. Und somit ein Umdenken und den Einsatz moderner und kostengünstiger Antriebe. Da alternative Antriebe nie ernsthaft geprüft wurden, sind die zahlreichen Grundstücks-Inanspruchnahmen bzw. Zwangsenteignungen und Zwangsdienstbarkeiten, für z.B. Oberleitungsmasten und die damit verbundene Beeinträchtigung der Lebensqualität und des Grundstückwerts, somit nicht gerechtfertigt.

Ein Halbstundentakt bis Bleibach ist allemal mit dem Einsatz oberleitungsloser und klimaschützender Antriebe zu realisieren. Ohne Magnetfeldbelastung und Enteignungen. Nicht nur die Autoindustrie hat verschlafen, auch auf dem Sektor Schiene verschläft man gerade innovative Antriebe. Alternative Antriebe reduzieren im Vergleich zu einer Elektrifizierung insbesondere CO2-Ausstoss, Lärm und Kosten drastisch und sind somit zukunftsweisend. Kohlestrom ersetzt Diesel ist hingegen eine Sackgasse und hat mit Energiewende und klimaschutz wenig gemeinsam.

Den für die Elztalbahn vorgesehene Talent3 gibt es auch für teilelektrifizierte Strecken mit Akku. Dieser lädt sich auf der Rheintalbahn an der Oberleitung auf und fährt auf der Elztalbahn mit Batterie und ohne Oberleitungen. Grundstückinanspruchnahmen, Grunddienstbarkeiten und Komplettfällungen von Bäumen entlang der Strecke wären nicht mehr notwendig.


Die Anwohner beklagen zudem die Verminderung der Lebensqualität durch das Risiko Bahnstrom und die potentielle Gesundheitsgefahr durch Magnetfelder, welche  von den Oberleitungen ausgeht.

Die Elztalbahn-BI sieht wegen der Sondersituation durch eine historisch gewachsene, gleisnahe Bebauung, eine Elektrifizierung aufgrund der Magnetfeldbelastung sehr kritisch! Bei Elektrifizierung fordern wir zumindest Minimierungs-Maßnahmen zur Reduzierung der Belastung. Und zwar an Orten, an denen sich Menschen nicht nur vorübergehend aufhalten wie z.B. in Batzenhäusle mit einer extremen Gleisnähe zur Wohnbebauung.

Das Regierungspräsidium-Freiburg(RP) empfiehlt in der Stellungnahme an das Eisenbahn-Bundesamt(EBA), das Minimierungsgebot der 26. BImSchVVwV / Drucksache 547/15 zur Reduzierung von elektromagnetischen Feldern, aufgrund der atypischen Sondersituation an der Elztalbahn durch gleisnahe Bebauung und somit der unmittelbaren Nähe der Oberleitungen bzw. Oberleitungsträger zur Wohnbebauung, anzuwenden und Minimierungsmaßnahmen bzw. -möglichkeiten zu prüfen bzw. umzusetzen und auszuschöpfen. Trotz Grenzwertunterschreitung und Maßnahmen wie Abstandsoptimierung sind weitere Minimierungen zu prüfen. Nach Auffassung des RP ist aufgrund der Sondersituation durch Hausabstände von nur wenigen Metern unsere Forderung auf Minimierung gerechtfertigt!

Für die Elztalbahn-Anwohner bleibt die Sorge über mögliche Gesundheitseffekte und die damit verbundene Verminderung der Lebensqualität. In diesem Zusammenhang möchten wir daran erinnern, dass die Grenzwerte der magnetischen Flussdichte nicht aus einer Evidenz für Gesundheitseffekte abgeleitet wurden. Man kennt keine Mechanismen für das mögliche Bewirken von Gesundheitseffekten durch schwache magnetische Flussdichten. Stattdessen wurden die Grenzwerte für die magnetische Flussdichte aus einer Begrenzung der durch sie in unseren Zellen bewirkten elektrischen Felder abgeleitet. Die Grenzwerte für z.B. Feinstaub basieren ausschließlich auf epidemiologischen Studien. Wäre das bei den Grenzwerten für Magnetfelder genauso, müssten wir uns vermutlich nicht gegen die Pläne einer Elektrifizierung auflehnen.

Bezüglich Krebs oder genauer Leukämie im Kindesalter rechtfertigt auch der aktuelle Wissensstand durchaus unsere Sorge. Eine Elektrifizierung als Beitrag des Klimaschutzes ist zwar nachvollziehbar, ein Nutzen aber eher gering, da der Bahnstrom in den nächsten Jahrzehnten weiterhin aus klimaschädlichen Braunkohle-, Gas- und Atomkraftwerken stammen wird. Insbesondere auf Nebenstrecken. Auch aufgrund der fraglichen Fahrbarkeit, der immensen Kosten und bezüglich der zahlreichen Grundstücks-Inanspruchnahmen aber unverhältnismäßig und somit nicht gerechtfertigt. Aber auch unter den gesundheitlichen Aspekten, bei z.B. Säuglingen und Kleinkindern, neben deren Kopfkissen in wenigen Metern Entfernung eine 15.000 Volt Oberleitung verläuft und die sich nicht nur vorübergehend am Gleiskörper aufhalten, jedoch inakzeptabel!


Die kostenintensive Entwässerungsproblematik in Gutach ist nach wie vor ungelöst. Bei fehlender Fahrbarkeit wären die massiven Eingriffe in Umwelt und das bestehende Wohngebiet im Bereich des Kreuzungsbahnhofs ohne jeden Zweck. Stattdessen käme es zu einer Zerstörung des funktionierenden Biotops sowie zu nachhaltigen Beeinträchtigungen im Wasserschutzgebiet. Für die DB Netz AG ist die Entwässerungsproblematik ein Bestandsstreckenproblem und hat somit nichts mit Ausbau und Elektrifizierung zu tun.


Die Elztalbahn-BI lehnt eine Elektrifizierung aus den oben genannten Gründen definitiv ab und appelliert an die Vernunft der Entscheidungsträger und nimmt diese mit Nachdruck zu den ungelösten, kritischen und problematischen Sachlagen in die Verantwortung und fordert eine ehrliche, ernsthafte, unvoreingenommene, vollständige und gründliche Überprüfung des gesamten Vorhabens!


Die Elztalbahn-BI ist grundsätzlich für Ausbau und Einführung eines Halbstundentaktes. Wir wollen den Ausbau nicht verhindern, sondern lediglich den Einsatz moderner Technik. Der klimaschädliche Dieselantrieb muss logischerweise der Vergangenheit angehören. Aber eine technisch veraltete Elektrifizierung birgt neue Gefahren, wie z.B. extrem niederfrequente magnetische Wechselfelder. Für die Anwohner deshalb keine Entlastung, sondern lediglich eine Verlagerung. Aber Ziel des Ausbaus war u.a. auch die Einführung eines Halbstundentaktes bis Elzach und den wird es trotz einer Elektrifizierung aufgrund der Fahrbarkeit so nicht geben.

Geplant war ursprünglich die Einführung eines Halbstundentaktes auf der gesamten Strecke.

Nicht so deutlich erwähnt wurde, daß das erste Drittel der Strecke bis Waldkirch bereits über einen Halbstundentakt verfügt und beim zweiten Drittel bis Bleibach ein Halbstundentakt bereits jetzt schon fahrbar wäre. Beim dritten Drittel bis Elzach wird es aufgrund der Fahrbarkeitsproblematik aber keinen Halbstundentakt geben, trotz Elektrifizierung. Sondern lediglich eine sehr geringe Anzahl zusätzlicher Züge bis Elzach zu den Stoßzeiten. Und diese auch nur dann, wenn es die Fahrbarkeit überhaupt zulässt, da in der Fahrbarkeitsprüfung der Nachweis zusätzlicher Verkehre im Halbstundentakt bis Elzach fehlt.

Den Elztälern drängt sich hier der Gedanke auf, dass es hier weniger um die Einführung eines Halbstundentaktes von Waldkirch-Elzach geht, sondern in erster Linie um eine Elektrifizierung der Strecke.

Eine Elektrifizierung scheint gewollt. Nicht aber ein Halbstundentakt, wie man am Beispiel Elzach unschwer erkennen kann. Angesichts der wohl nicht zu verleugnenden Fahrbarkeitsproblematik ist es unerlässlich, elementare Punkte zur Fahrbarkeit im Vorfeld sachlich und fachlich versiert zu klären um einen funktionierenden und zuverlässigen Halbstundentakt bis Elzach und für das gesamte Elztal sicherzustellen. Ein Widerlegen der Problematik zum Auslassen von Haltestellen auf der Rheintalbahn ist unseres Erachtens nach ohne jeglichen Nachweis nicht möglich.


Offener Brief


Wie bei Stuttgart_21 werden beim Bauvorhaben Ausbau Elztalbahn2018_Neu Kosten schöngerechnet, der Nutzen schöngeredet, Risiken und kritische Sachverhalte ausgeblendet, Sachverständigen-Gutachten ignoriert, Probleme der Fahrbarkeit geleugnet und das Zugmaterial nicht ausreichend berücksichtigt!


Das laufende Planfeststellungsverfahren (PFV) beruht auf überholten und fehlerhaften Annahmen.

Wir fordern eine ernsthafte Prüfung des Realisierungskonzeptes aufgrund einer zumindest risikobehafteten Betriebsqualität bzw. Fahrplanrobustheit und somit Fahrbarkeit. Wir fordern auch die fehlende Eisenbahnbetriebswissenschaftliche Untersuchung in der Fahrbarkeitsprüfung. Zudem fordern wir eine über das vorliegende Gutachten hinausgehende Bewertung der Fahrbarkeit und eine Neubewertung der Kosten-Nutzen-Analyse. Desweiteren fordern wir angesichts der problematischen klimawandelbedingten Lage nicht den regulären, technisch veralteten Standard sondern ein Hochschrauben der Klimaziele und somit ein Umdenken auf moderne und zukunftweisende Antriebe. Und das funktioniert sicher nicht mit einer unwirtschaftlichen Elektrifizierung einer Nebenstrecke unter diesen Bedingungen bzw. Begebenheiten.

IG-Kreuzungsbahnhof und Elztalbahn-BI haben angesichts der Problematik eine Petition eingereicht!


Petition


IG-Kreuzungsbahnhof-Gutach und Elztalbahn-BI haben an den Petitionsausschuss des Landtags eine Petition eingereicht: "Neubewertung der Ausbaustufe 2018_neu Breisgau-S-Bahn 2020, Strecke 4311, Freiburg-Elzach". Die Petition wurde von rund 1.100 Personen unterstützt. Die Petition wurde vom Petitionsausschuss des Landtags angenommen und an den Petitionsausschuss des Bundestags weitergeleitet. Dieser hat die Petition abgewiesen und auf die Zuständigkeit des Eisenbahn-Bundesamtes verwiesen?


http://www.openpetition.de/!elztalbahn2020


Zahlreichen Elztälern entsteht immer mehr der Eindruck, als ginge es nur zweitrangig um die Einführung eines "sogenannten" Halbstundentaktes und erstrangig um eine "Luxussanierung" der DB-Strecke auf Staatskosten. Hier wird vermutlich unter dem Deckmantel der Einführung eines Halbstundentaktes lediglich die Elektrifizierung der Strecke vorangetrieben.

Eine Elektrifizierung ist wegen der Fahrbarkeitsproblematik, aus volkswirtschaftlichen Gründen und aus Gründen des Klimaschutzes sehr fragwürdig. Die Einführung eines Halbstundentaktes von Waldkirch bis Bleibach und darüber hinaus lässt sich zudem auch mit dem Einsatz leiser, moderner, emissions-, immissions-, CO2-freier und somit klima- und menschenfreundlicher Antriebe realisieren.  Doch durch unsachgemäße Verknüpfung von Halbstundentakt und Elektrifizierung wurden alternative Antriebe nie ernsthaft geprüft. Alternative Antriebe sind um ein Vielfaches günstiger und eine zeitaufwendige Umbauphase mit einem 12-monatigem Dieselbusersatzverkehr würde entfallen.


Die Verantwortlichen, Entscheidungs- und Vorhabenträger sind in der Pflicht, die Rechte der Bahn-Anwohner zu schützen und gesundheitsgefährdende Belastungen zu vermeiden bzw. so gering wie möglich zu halten, aber auch die Fahrtplanstabilität und Betriebsqualität für Pendler der Elztalbahn zu verbessern, sicherzustellen bzw. zu garantieren! Auch sind die Verantwortlichen und Entscheidungsträger verpflichtet, öffentliche Gelder bzw. die Steuergelder der Bürger, zielgerecht und sparsam einzusetzen!


HINWEIS: Nur aufgrund der uns zur Verfügung gestellten Unterlagen gemäß Informations-Freiheitsgesetzes konnten wir Schlussfolgerungen ziehen. Sollten uns, wie in der Vergangenheit bereits geschehen, angeforderte Unterlagen nicht zur Verfügung gestellt worden sein, kann es selbstverständlich zu unterschiedlichen Statements kommen. In diesem Fall sollten uns umgehend diese Unterlagen zur Verfügung gestellt werden um Missverständnissen und Fehlinformationen vorzubeugen.


Wir kritisieren

  • dass der Warnschuss der Einwendungen von der Kommunalpolitik nicht ernst- bzw. wahrgenommen wurde.
  • dass die gesundheitlichen Gefahren/Risiken einer Elektrifizierung verschwiegen, verharmlost und heruntergespielt wurden und die Belastung des Bahnstroms mit elektrischen Zahnbürsten und sauren Gurken verglichen wurde.
  • das Nichternstnehmen, Kleinreden, Belächeln und Ignorieren der Ängste und Bedenken der Anwohner.
  • die Ignoranz gegenüber der Bedenken der Elztalbahn-BI bezüglich der allgemeinen Machbarkeit des Projektes.
  • dass Anwohner, welche in Wahrnehmung ihrer Beteiligungsrechte im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens Einwendungen eingereicht haben, Egoismus gegenüber dem Allgemeinwohl vorgeworfen wird. 
  • dass die Elzacher-Initiative aus den ca. 230 Elztalbahn-Anwohnern der Bürgerinitiative eine Handvoll macht!
  • dass der BI vorgeworfen wird Halb- und Unwahrheiten zu verbreiten.
  • dass einseitig als alleinige Alternative zum Dieselbetrieb eine Elektrifizierung genannt wird.
  • die überholten und fehlerhaften Annahmen im laufenden Planfeststellungsverfahren.
  • die fehler- und lückenhaften Planunterlagen mit zahlreichen unbeantworteten und offenen Fragen.
  • die nicht gegebenen vertraglichen Grundvoraussetzungen für eine Planfeststellung. Die Planfeststellung und Realisierung der Maßnahme Denzlingen-Elzach (Elztalbahn) kann erst dann erfolgen, wenn zeitgleich und aufeinander abgestimmt auch zusammenhängende, infrastrukturellen Maßnahmen geplant und umgesetzt werden die außerhalb des vorliegenden Planfeststellungsverfahrens liegen. Dies betrifft sämtliche infrastrukturellen Maßnahmen zwischen Freiburg und Elzach, die für die Fahrbarkeit des Halbstundentaktes bis Elzach zwingend erforderlich sind.
  • die fehler- und lückenhaften geänderten Planunterlagen zu Ausbau des Kreuzungsbahnhofs in Gutach. Welche Zusagen beim Erörterungstermin seitens der Bahn gemacht wurden und inwiefern diese dann auch in der Planänderung umgesetzt wurden, steht auf einem ganz anderen Blatt.
  • die Tatsache, dass die von Enteignung betroffenen Anwohner vor der Einwendungsfrist zum Planfeststellungsverfahren nicht einmal darüber informiert wurden, dass ihr Grundstück überhaupt für den Ausbau benötigt wird. Also über ihre Köpfe hinweg geplant wurde. Diese Vorgehensweise ist inakzeptabel.
  • die Tatsache, dass Anwohner, welche in Wahrnehmung ihrer Beteiligungsrechte im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens Einwendungen eingereicht haben, für zeitliche Verzögerungen, somit Kostensteigerungen und sogar im Vorfeld für ein eventuelles Scheitern des Vorhabens verantwortlich gemacht werden. Einwendungen sind eigentlich ein wichtiger Pfeiler der Demokratie.
  • die fehlende Öffentlichkeitsarbeit und Öffentlichkeitsbeteiligung der Bürger in den Planungen in der Vergangenheit, zur Intensivierung der nach VwV Öffentlichkeitsbeteiligung der Landesregierung zur frühzeitigen Bürgerbeteiligung.
  • die Nichteinhaltung des sogenannten Stillhalteabkommens zwischen dem BW-Landtag und der Landesregierung während des laufenden Petitionsverfahrens. Im Interesse der Petenten dürfen grundsätzlich bis zur Entscheidung über die Petitionen keine Verwaltungsentscheidungen getroffen oder Maßnahmen vollzogen werden, gegen die sich die Petitionen richten.
  • das Gegeneinander Aufbringen der Elzacher-Bürger gegen die Elztalbahn-Anwohner durch das sogenannte "Bürger"-Bündnis-Elztalbahn-Jetzt, ein überparteilicher Zusammenschluss aus Kommunalpolitikern. Die Elzacher als Nutznießer des Ausbaus (Halbstundentakt) werden vom Bürgerbündnis gegen die Elztalbahnanwohner als Betroffene der Elektrifizierung aufgebracht, indem diese als Verhinderer des Halbstundentaktes dargestellt werden, welcher angeblich nur mit einer Elektrifizierung zu erreichen ist. Den es aber so für Elzach garnicht geben wird. Die Elztalbahn-BI und die Elztalbahn-Anwohner werden darüber hinaus als "Bedenkenträger" (aktuell bekanntlich ein negativ besetzter Begriff für "Ewiggestrige", notorische Verhinderer, jeglicher Modernisierung im Wege Stehende usw.) und auch als "Elektrosmog-Esoteriker", "Aluhutfraktion", "Dagegen-BI", "Dieselfraktion", oder auch als "Ghostwriter" diffamiert und diskreditiert und ungerechtfertigterweise als Gegner des Ausbaus und somit des Halbstundentaktes darstellt. Nach Meinung der Elztalbahn-BI für ein überparteiliches Bündnis unwürdig und unfair. Die Elztalbahn-BI unterstützt weiterhin die Elzacher Bürger in ihrem Anliegen eines durchgängigen Halbstundentaktes bis Elzach und eine Aufklärung der Elzacher Bürger zu den tatsächlichen Zugzahlen. Im Gegesatz versucht die Elztalbahn-BI Risiken und Mißstände zu erkennen um elementare Punkte zur Fahrbarkeit sicherzustellen.
  • die allgemeinen Anfeindungen der Elztalbahn-BI gegenüber.
  • die mangelhafte Informationspolitik allgemein mit fehlerhaften, irreführenden und verschleierten Informationen.