Klimaschutz mit Kohlestrom? Alternative Antriebe verpennt


https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/deutsche-bahn-klimaschu...


ELEKTRIFIZIERUNG ELZTALBAHN        KEIN HALBSTUNDENTAKT BIS ELZACH / LEDIGLICH STUNDENTAKT IN GUNDELFINGEN  


UMWELTSCHÄDLICH    UNZWECKMÄSSIG    UNWIRTSCHAFTLICH 


ELEKTRO SMOG


ANWOHNER GANZER WOHNGEBIETE IN UNMITTELBARER NÄHE ZUM GLEIS SIND VOM MAGNETFELD BETROFFEN


FEHLPLANUNG ELEKTRIFIZIERUNG: VORGESEHENER TALENT3 GIBT ES AUCH ALS HYBRID. DIESER WÜRDE SICH AUF DER RHEINTALBAHN AUFLADEN UND AUF DER ELZTALBAHN MIT BATTERIE FAHREN


Anfangs wurde die BI belächelt, dann beschimpft und letztendlich wollten dann plötzlich doch alle Schutzvorkehrungen. Der Abstand von 15.000 Volt Bahnstromleitungen zu Kinderzimmern oft nur 5 Meter

Zusage zu Schutzvorkehrungen / Maßnahmen und Minimierungsorte: 

1) Rückleiterseil (am Mast nahe Oberleitung und Umgehungsleitung)  Wirksamkeit = 15 - 49,9% (Mittel = 15 - 29,9% / Hoch = 30 - 49,9%): 
- Buchholz*, Batzenhäusle, Waldkirch* und Kollnau**
- Gutach* und Bleibach**
- Niederwinden** und Oberwinden**

2) Erdkabel (Umgehungsleitung verkabelt / gegenüberliegende Seite Haus) Wirksamkeit = 30 - 100% (Hoch = 30 - 49,9% / Sehr Hoch = 50 - 100%):
- Alter Bhf Batzenhäusle 

3) Rückstromführung erfolgt in sehr kurzen Abständen                                     - Batzenhäusle

(Alter Bahnhof Batzenhäusle: Reduzierung Magnetfeld ca. 62,5 - 75 %)


Die Zusage zu Schutzvorkehrungen wurde durch die anwaltliche Androhung einer Klage eines Anwohners() beim Eisenbahnbundesamt vor dem Beschluss erreicht. Unabhängig davon haben mehrere Anwohner(*) eine Klage nach dem Beschluss eingereicht. Nach Zusage wurden die Klagen daraufhin zurückgezogen. Keine Bestätigung für Schutzvorkehrungen(**)


Das zugesagte Rückleiterseil (Batzenhäusle) nahe der Oberleitung soll laut Beschluss allerdings nur die Distanzen zwischen den hin- und zurückfliessenden Strömen minimieren. Eine Minimierung also aus rein technischen Gründen. Die Minimierung der Strahlung ist lediglich ein positiver Nebeneffekt. Auch die Verlegung der Umgehungsleitung als Erdkabel (Batzenhäusle) wurde laut DB lediglich aus Gründen des Annäherungs- und Berührungsschutzes zugesagt


Das Rückleiterseil wirkt optimal, wenn der Mast auf der Hausseite steht und das Rückleiterseil ungefähr den selben Abstand zur Oberleitung (mittig über dem Gleis) und zur Umgehungsleitung (oben am Mast) hat. Die Umgehungsleitung sollte vom Haus weg am Mast angebracht sein. Bis zu einer Rückleiterseillänge von 5 km nimmt die Wirksamkeit stetig zu. Ab einer Seillänge von 5 km nur noch marginal. Ein Rückleiterseil, von Buchholz über Batzenhäusle bis Waldkirch hat eine länge von ca. 3,4 km. Die Stromrückführung erfolgt in kurzen Abständen 

Das Erdkabel wurde auf einer Länge von 20-30 m auf der gegenüberliegenden Seite des Alten Bhf Batzenhäusle in einer Tiefe von 1,20 m unter der Straßenüberführung verlegt. Die restlichen ca. 100 m des Erdkabels wurden in einem Kabelkanal, vor und nach dem BÜ in einer Tiefe von 0,80 m unter Schienenoberkante, verlegt


Der Einwirkungsbereich von Bahnstrom wird von der DB mit 100 Metern ab Gleismitte angegeben. In weit über 1000 Metern ist Bahnstrom noch messbar


Die Elztalbahn wird mit extrem niederfrequentem Wechselstrom betrieben (15.000 Volt / 16,7 Hz) / Nicht zu vergleichen mit Hausstrom (50 Hz) oder mit Gleichstrom betriebenen S-,U- oder Straßenbahnen (600-700 Volt)


Liebes Politikerbündnis Elztalbahn JETZT,

wir sind natürlich keine Experten oder Sachverständige, aber einen Halbstundentakt für Elzach wird es aufgrund der unsachgemäßen Verknüpfung von einzuführendem Halbstundentakt und einer Elektrifizierung nicht geben. Wir verweisen hiermit auf die Fahrbarkeitsprüfung und die nicht stattgefundene Eisenbahn-Betriebswissenschaftliche- Untersuchung zu Elektrifizierung und Ausbau der Elztalbahn und somit wieder zurück an die Verantwortlichen des Projektes und zu deren Pflichten und Versprechungen bezüglich eines funktionierenden Halbstundentaktes. Mittlerweile mussten Sie sicher feststellen, dass wir Recht hatten mit unseren Annahmen und Bedenken bzw. unserer Kritik, zur Problematik bzw. zu den Risiken des Betriebskonzeptes. Über die zahlreichen und regelmäßigen Diffamierungen und Diskreditierungen Ihrerseits sehen wir selbstverständlich hinweg


Liebe Presse,

da Pressemitteilungen in der Vergangenheit zum Teil nicht mehr abgedruckt wurden und wir so unsere Zweifel an der Neutralität Ihrer Berichterstattung haben, veröffentlichen wir Aktuelle Informationen der BI nur noch über RegioTrends


Breisgau S Bahn:

190 Mio.€ / 500 Mio.€ (0,5 Mrd. €)

Pleiten, Pannen, schwere Störungen, überfüllte Züge, Verspätungen, Betriebseinstellungen, Ausfälle, klimawandelbedingte Oberleitungsschäden und laute Quitschgeräusche trotz Elektrifizierung


Ausbau Elztalbahn:

19 Mio.€ - 70 Mio.€ / 2017 / 2018 / 2019 / 01.03.2020 - 12.12.2020 - 14.02.2021 bis Waldkirch / 06.2021 / 12.2021 bis Elzach

Die Kosten wurden schöngerechnet, der Nutzen schöngeredet, Risiken und kritische Sachverhalte ausgeblendet, Sachverständigen-Gutachten ignoriert, Probleme der Fahrbarkeit geleugnet und das Zugmaterial nicht ausreichend berücksichtigt. Eine risikobehaftete Fahrbarkeit, das Auslassen von Haltestellen auf der Rheintalbahn aufgrund prognostizierter Mehrverkehre, lediglich eine Erweiterung der Zugverbindungen bzw. des Fahrplans bis Elzach und kein Halbstundentakt sind die Folge der unsachgemäßen Verknüpfung von einzuführendem Halbstundentakt und einer Elektrifizierung der Strecke. Vermutlich sollte unter dem Deckmantel der Einführung eines Halbstundentaktes lediglich eine Elektrifizierung realisiert werden. Eine Elektrifizierung und somit die Abkehr vom Diesel scheint politisch gewollt, nicht aber ein Halbstundentakt. Ein Widerlegen der Problematik, ist unseres Erachtens nach, ohne jeglichen Nachweis nicht möglich


BÜ Batzenhäusle: Alles Andere als funktionssicher

1,5 Mio. € / 2009 - 2019 / 12.06.2020 - 06.08.2020 / 05.10.2020 - 04.12.2020 - 18.12.2020 - 14.02.2021 - 28.02.2021 - 12.03.2021

32 Ampeln an 10 Ampelmasten, 18 Andreaskreuze und 5 Schrankenbäume. Der Bahnübergang Batzenhäusle wurde aufgrund der LKW-Problematik zur Fabrikeinfahrt am BÜ umgebaut. Wegen eines Zwischenfalls mit einem LKW wurde hier richterlich eine Langsamfahrstelle für den Zug angeordnet. Allerdings ist die Firma seit Mai 2019 insolvent und auf dem Gelände ist bereits ein Wohngebiet mit 200 -300 Wohnungen geplant. Für die Kapazität eines solchen Wohngebietes ist der BÜ allerdings garnicht ausgelegt und muss in diesem Fall dann nocheinmal umgebaut bzw. angepasst werden. Warum der Umbau des BÜ nicht Bestandteil des Planfeststellungsverfahrens zur Elektrifizierung der Strecke war bleibt ein Rätsel. Vermutlich wäre eine Elektrifizierung, mit dem Ziel eines Halbstundentaktes ab Waldkirch, in diesem Fall vom EBA nicht genehmigt worden. Da die Problematik bekannt war. Denn im Falle eines neuerlichen Zwischenfalls und somit einer Langsamfahrstelle, wäre ein Halbstundentakt ab Waldkirch so nicht mehr fahrbar oder eine BÜ-Vollsperrung nötig. Die neue Ampelanlage am BÜ Batzenhäusle ist sehr kompliziert. Das Problem: Der neue BÜ hat an 10 Ampelmasten 32 Ampeln, zudem 18 Andreaskreuze und 3 Strassen- und 2 Fußgänger-schrankenbäume. Es gibt Ampeln für den BÜ (Rot/Gelb) und zudem Ampeln für die Kreuzung (Rot/Gelb/Grün). Vermutlich ist hier die Zufahrt am BÜ zur alten Fabrik bzw. zum neu zu erschliessendem Wohngebiet das Problem. Da die Kapazität des BÜ für ein solches Wohngebiet wohl nicht ausreicht. 

Nach Schrankenöffnung schalten die BÜ-Ampeln ihr Rotlicht aus. Die Autos fahren los. Allerdings sind die Kreuzung-Ampeln auf der St. Margaretenstraße auf beiden Richtungen noch auf Rot, weil die Kreuzung-Ampel von der Fabrikzufahrt zuerst Grün hat. Dies wird von den Autofahrern auf der St. Margaretenstraße schlichtweg übersehen, ignoriert oder führt zumindest zu Irritationen. D.h., dass somit entweder Auffahrunfälle provoziert werden, weil Leute bei Schrankenöffnung losfahren und dann sehen, dass die Kreuzung-Ampel ja doch noch auf Rot ist und wieder bremsen.........
oder weil nach Schrankenöffnung einfach losgefahren wird (da Vorfahrtsstraße und der Glaube bei Schrankenöffnung habe man Vorfahrt und die Kreuzung-Ampel ignoriert wird) und die Autos, welche von rechts bzw. links von der Fabrik her kommen und zuerst Grün auf der Kreuzungs-Ampel haben in einen Unfall verwickelt werden könnten. Der BÜ ist somit nach Umbau um ein vielfaches gefährlicher als vor dem Umbau. Und das nicht nur in Bezug auf eine Unfallgefahr zwischen Autos, sondern auch in Bezug auf eine Unfallgefahr zwischen Bahn und Autos. Unfälle sind hier zwangsläufig vorprogrammiert. Es geht hier um täglich Beinahe-Auffahrunfälle und Beinahe-Unfälle von Autos. Bleibt zu hoffen, dass nicht auch noch die Bahn, nicht auch nur -beinahe- in einen Unfall verwickelt wird. Zudem gibt es fast täglich Autohupen oder Zugbremsungen, Zughupen und Zuganfahren, da die Kreuzungs-Ampel mal wieder ausgefallen ist. Ganz Batzenhäusle lacht sich nicht nur kaputt über diesen überdimensionierten Flughafen..ähh Bahnübergang den die Fabrik nicht mehr braucht, sondern auch darüber, dass dieser überhaupt nicht funktioniert, sicher ist und keiner (nicht einmal die Polizei) durchblickt!
 Die BI bezweifelt die Funktionssicherheit nach oder durch Umbau.

Komisch auch, dass Strassenmarkierungen falsch aufgebracht wurden und wieder geändert werden mussten. Ampelbäume keine Bahnzulassung haben und noch ausgetauscht werden müssen. Und bei einem Ampelbaum, nach 9 Jahren Planung festgestellt wurde, dass für Rollstuhlfahrer nach EU-Verordnung zu wenig Platz ist am Gehweg.

Bauzeit: Für den Umbau wurden 2,5 Monate veranschlagt. Nach 8 Monaten war der BÜ aber immer noch nicht fertig.

Kosten: Durch den Abschluss der vorliegenden Kreuzungsvereinbarung beträgt der städtische Anteil bei einer 50% Förderung durch GVFG um die 230.000 € (Schätzwert Gesamtkosten 1.360.000€ davon 1/3 Stadt = 453.000 € abzüglich 50% GVFG = 227.000 €). Anmerkung: Kostenschätzung aus Mitte 2017, derzeit starksteigende Kosten im Gewerk Tiefbau. Im Haushalt 2019 sind die entsprechenden Mittel anzumelden.

Information der Stadt-Waldkirch vom 06.06.2021: Nach der Änderung des EKrG im Jahr 2020 muss sich die Stadt Waldkirch an den Kosten zum Umbau der Bahnübergänge nicht mehr beteiligen und hat somit auch keine Kosten für den Umbau des BÜ-Batzenhäusle. Laut Genehmigung des EBA wurde der BÜ-Batzenhäusle regelkonform umgebaut


Elztalbahn:

Komplettrodungen von Bäumen, Büschen und Sträuchern zeigen Ausmaß einer Elektrifizierung mit Oberleitungen. Bürger sind schockiert

Haltestelle Gundelfingen kann nur im Stundentakt bedient werden


Münstertalbahn / Kaiserstuhlbahn:

Lärmbelästigungen durch Kurvenquietschen und starke Erschütterungen seit Elektrifizierung

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/suedbaden/quietschende-s-bahn-raubt-kaiserstuehlern-letzten-nerv-100.html


Breisacher Bahn / Höllentalbahn:

Technische Probleme, Ausfälle, Verspätungen und überfüllte Züge seit Elektrifizierung


Nutzen, Sinn und Zweckmäßigkeit einer total überteuerten aber technisch veralteten Elektrifizierung mittels Oberleitungen ist nicht zu erkennen! Wo bleiben klimawandelbedingt, weniger störanfällige, CO2- neutrale und somit klima-, umweltfreundliche und zukunfstweisende Antriebe?

Wie "grün" ist die Bahn wirklich: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/deutsche-bahn-klimaschutz-oekostrom-101.html


Liebe Elztalbahnanwohner, liebe Elztäler, liebe Elzacher,

das Regierungspräsidium(RP)-Freiburg empfiehlt eine Minimierung und somit technische Schutzmaßnahmen vor elektromagnetischen Feldern aufgrund gleisnaher Bebauung. Laut Beschluss durch das Eisenbahn-Bundesamt(EBA) macht die DB Netz AG eine Zusage zu Rückleiterseilen von km 4,02 über ganz Batzenhäusle bis km 6,09. In der Schweiz sind Rückleiterseile bei neu zu elektrifizierenden Strecken Standard.

Da aber die Ängste und Bedenken der Bahnanwohner vor Elektrosmog von den Kommunalpolitikern der Region nicht ernst genommen bzw. ignoriert wurden und die Bürgerinitiative zudem diffamiert und diskreditiert wurde, sind die schätzungsweise 10.000 Einwendungen von rund 220 Anwohnern, welche u.a. auch Schutzmaßnahmen vor Elektrosmog forderten, die dadurch entstandene zeitliche Verzögerung von 4 Jahren und die daraus resultierenden Kosten von ca. 30 Mio. Euro -für den Steuerzahler-, somit auch ein Resultat dieser inakzeptablen Vorgehensweise.

Die von uns geforderten Schutzmassnahmen hätten "lediglich" schätzungsweise eine halbe Mio. Euro gekostet. Mit einer Zusage zu z.B. Schutzmassnahmen vor Elektrosmog, im Vornherein, aufgrund gleisnaher Bebauung bzw. Wohnbereiche in denen sich Menschen nicht nur vorübergehend aufhalten, hätte man viel Geld und Zeit sparen können.

Aber stattdessen wurde das Thema Elektrosmog mit Vergleichen der Presse zur Kanzerogenität von z.B. sauren Gurken oder Kaffee und auch mit Vergleichen von elektrischen Zahnbürsten mit Bahnstrom bei einer Veranstaltung, ins Lächerliche gezogen.

Den Vorwurf aus Egoismus gehandelt zu haben, senden die Anwohner des mittleren und unteren Elztals, welche lediglich ihre Rechte in Anspruch genommen haben, an die verantwortlichen Kommunalpolitiker des oberen Elztals zurück. Die Verantwortlichen und Entscheidungsträger sind in der Pflicht, die Rechte der Bürger zu schützen und gesundheitsgefährdende Belastungen zu vermeiden bzw. so gering wie möglich zu halten.


Eine Erweiterung des Halbstundentakts wird es lediglich von Waldkirch bis Bleibach geben. Bis Elzach wird es trotz einer technisch veralteten Elektrifizierung keinen Halbstundentakt geben. Zukunftsweisende Antriebe und der Klimaschutz wurden verschlafen. Wo bleibt da Nutzen, Sinn und Zweckmäßigkeit des kostenintensiven Bauvorhabens? Eine Verkehrswende bzw. ein attraktiver ÖPNV sieht anders aus!


Der in der Fahrbarkeitsprüfung fehlende Nachweis zusätzlicher Verkehre bis Elzach bestätigt die unsachgemäße Verknüpfung von einzuführendem Halbstundentakt und einer Elektrifizierung der Elztalbahn. Auch das Auslassen von Haltestationen auf der Rheintalbahn, aufgrund prognostizierter Mehrverkehre, wurde bis heute nicht widerlegt.

Die Elztalbahn-BI fordert aufgrund des mithin nicht gegebenen Öffentlichen Interesses und angesichts massiver Eingriffe in die Eigentumsrechte zahlreicher Anwohner, den Verzicht auf eine technisch veraltete, aber kostenexplodierende Elektrifizierung ohne erkennbaren Nutzen. Und somit ein Umdenken und den Einsatz moderner und kostengünstiger Antriebe. Da alternative Antriebe nie ernsthaft geprüft wurden, sind die zahlreichen Grundstücks-Inanspruchnahmen bzw. Zwangsenteignungen und Zwangsdienstbarkeiten, für z.B. Oberleitungsmasten und die damit verbundene Beeinträchtigung der Lebensqualität und des Grundstückwerts, somit nicht gerechtfertigt.

Ein Halbstundentakt bis Bleibach ist allemal mit dem Einsatz oberleitungsloser und klimaschützender Antriebe zu realisieren. Ohne Magnetfeldbelastung und Enteignungen. Nicht nur die Autoindustrie hat verschlafen, auch auf dem Sektor Schiene verschläft man gerade innovative Antriebe. Alternative Antriebe reduzieren im Vergleich zu einer Elektrifizierung insbesondere CO2-Ausstoss, Lärm und Kosten drastisch und sind somit zukunftsweisend. Kohlestrom ersetzt Diesel ist hingegen eine Sackgasse und hat mit Energiewende und klimaschutz wenig gemeinsam.

Den für die Elztalbahn vorgesehene Talent3 gibt es auch für teilelektrifizierte Strecken mit Akku. Dieser lädt sich auf der Rheintalbahn an der Oberleitung auf und fährt auf der Elztalbahn mit Batterie und ohne Oberleitungen. Grundstückinanspruchnahmen, Grunddienstbarkeiten und Komplettfällungen von Bäumen entlang der Strecke wären nicht mehr notwendig.


Die Anwohner beklagen zudem die Verminderung der Lebensqualität durch das Risiko Bahnstrom und die potentielle Gesundheitsgefahr durch Magnetfelder, welche  von den Oberleitungen ausgeht.

Die Elztalbahn-BI sieht wegen der Sondersituation durch eine historisch gewachsene, gleisnahe Bebauung, eine Elektrifizierung aufgrund der Magnetfeldbelastung sehr kritisch! Bei Elektrifizierung fordern wir zumindest Minimierungs-Maßnahmen zur Reduzierung der Belastung. Und zwar an Orten, an denen sich Menschen nicht nur vorübergehend aufhalten wie z.B. in Batzenhäusle mit einer extremen Gleisnähe zur Wohnbebauung.

Das Regierungspräsidium-Freiburg(RP) empfiehlt in der Stellungnahme an das Eisenbahn-Bundesamt(EBA), das Minimierungsgebot der 26. BImSchVVwV / Drucksache 547/15 zur Reduzierung von elektromagnetischen Feldern, aufgrund der atypischen Sondersituation an der Elztalbahn durch gleisnahe Bebauung und somit der unmittelbaren Nähe der Oberleitungen bzw. Oberleitungsträger zur Wohnbebauung, anzuwenden und Minimierungsmaßnahmen bzw. -möglichkeiten zu prüfen bzw. umzusetzen und auszuschöpfen. Trotz Grenzwertunterschreitung und Maßnahmen wie Abstandsoptimierung sind weitere Minimierungen zu prüfen. Nach Auffassung des RP ist aufgrund der Sondersituation durch Hausabstände von nur wenigen Metern unsere Forderung auf Minimierung gerechtfertigt!

Für die Elztalbahn-Anwohner bleibt die Sorge über mögliche Gesundheitseffekte und die damit verbundene Verminderung der Lebensqualität. In diesem Zusammenhang möchten wir daran erinnern, dass die Grenzwerte der magnetischen Flussdichte nicht aus einer Evidenz für Gesundheitseffekte abgeleitet wurden. Man kennt keine Mechanismen für das mögliche Bewirken von Gesundheitseffekten durch schwache magnetische Flussdichten. Stattdessen wurden die Grenzwerte für die magnetische Flussdichte aus einer Begrenzung der durch sie in unseren Zellen bewirkten elektrischen Felder abgeleitet. Die Grenzwerte für z.B. Feinstaub basieren ausschließlich auf epidemiologischen Studien. Wäre das bei den Grenzwerten für Magnetfelder genauso, müssten wir uns vermutlich nicht gegen die Pläne einer Elektrifizierung auflehnen.

Bezüglich Krebs oder genauer Leukämie im Kindesalter rechtfertigt auch der aktuelle Wissensstand durchaus unsere Sorge. Eine Elektrifizierung als Beitrag des Klimaschutzes ist zwar nachvollziehbar, ein Nutzen aber eher gering, da der Bahnstrom in den nächsten Jahrzehnten weiterhin aus klimaschädlichen Braunkohle-, Gas- und Atomkraftwerken stammen wird. Insbesondere auf Nebenstrecken. Auch aufgrund der fraglichen Fahrbarkeit, der immensen Kosten und bezüglich der zahlreichen Grundstücks-Inanspruchnahmen aber unverhältnismäßig und somit nicht gerechtfertigt. Aber auch unter den gesundheitlichen Aspekten, bei z.B. Säuglingen und Kleinkindern, neben deren Kopfkissen in wenigen Metern Entfernung eine 15.000 Volt Oberleitung verläuft und die sich nicht nur vorübergehend am Gleiskörper aufhalten, jedoch inakzeptabel!


Die kostenintensive Entwässerungsproblematik in Gutach ist nach wie vor ungelöst. Bei fehlender Fahrbarkeit wären die massiven Eingriffe in Umwelt und das bestehende Wohngebiet im Bereich des Kreuzungsbahnhofs ohne jeden Zweck. Stattdessen käme es zu einer Zerstörung des funktionierenden Biotops sowie zu nachhaltigen Beeinträchtigungen im Wasserschutzgebiet. Für die DB Netz AG ist die Entwässerungsproblematik ein Bestandsstreckenproblem und hat somit nichts mit Ausbau und Elektrifizierung zu tun.


Die Elztalbahn-BI lehnt eine Elektrifizierung aus den oben genannten Gründen definitiv ab und appelliert an die Vernunft der Entscheidungsträger und nimmt diese mit Nachdruck zu den ungelösten, kritischen und problematischen Sachlagen in die Verantwortung und fordert eine ehrliche, ernsthafte, unvoreingenommene, vollständige und gründliche Überprüfung des gesamten Vorhabens!


Die Elztalbahn-BI ist grundsätzlich für Ausbau und Einführung eines Halbstundentaktes. Wir wollen den Ausbau nicht verhindern, sondern lediglich den Einsatz moderner Technik. Der klimaschädliche Dieselantrieb muss logischerweise der Vergangenheit angehören. Aber eine technisch veraltete Elektrifizierung birgt neue Gefahren, wie z.B. extrem niederfrequente magnetische Wechselfelder. Für die Anwohner deshalb keine Entlastung, sondern lediglich eine Verlagerung. Aber Ziel des Ausbaus war u.a. auch die Einführung eines Halbstundentaktes bis Elzach und den wird es trotz einer Elektrifizierung aufgrund der Fahrbarkeit so nicht geben.

Geplant war ursprünglich die Einführung eines Halbstundentaktes auf der gesamten Strecke.

Nicht so deutlich erwähnt wurde, daß das erste Drittel der Strecke bis Waldkirch bereits über einen Halbstundentakt verfügt und beim zweiten Drittel bis Bleibach ein Halbstundentakt bereits jetzt schon fahrbar wäre. Beim dritten Drittel bis Elzach wird es aufgrund der Fahrbarkeitsproblematik aber keinen Halbstundentakt geben, trotz Elektrifizierung. Sondern lediglich eine sehr geringe Anzahl zusätzlicher Züge bis Elzach zu den Stoßzeiten. Und diese auch nur dann, wenn es die Fahrbarkeit überhaupt zulässt, da in der Fahrbarkeitsprüfung der Nachweis zusätzlicher Verkehre im Halbstundentakt bis Elzach fehlt.

Den Elztälern drängt sich hier der Gedanke auf, dass es hier weniger um die Einführung eines Halbstundentaktes von Waldkirch-Elzach geht, sondern in erster Linie um eine Elektrifizierung der Strecke.

Eine Elektrifizierung scheint gewollt. Nicht aber ein Halbstundentakt, wie man am Beispiel Elzach unschwer erkennen kann. Angesichts der wohl nicht zu verleugnenden Fahrbarkeitsproblematik ist es unerlässlich, elementare Punkte zur Fahrbarkeit im Vorfeld sachlich und fachlich versiert zu klären um einen funktionierenden und zuverlässigen Halbstundentakt bis Elzach und für das gesamte Elztal sicherzustellen. Ein Widerlegen der Problematik zum Auslassen von Haltestellen auf der Rheintalbahn ist unseres Erachtens nach ohne jeglichen Nachweis nicht möglich.


Offener Brief


Wie bei Stuttgart_21 werden beim Bauvorhaben Ausbau Elztalbahn2018_Neu Kosten schöngerechnet, der Nutzen schöngeredet, Risiken und kritische Sachverhalte ausgeblendet, Sachverständigen-Gutachten ignoriert, Probleme der Fahrbarkeit geleugnet und das Zugmaterial nicht ausreichend berücksichtigt!


Das laufende Planfeststellungsverfahren (PFV) beruht auf überholten und fehlerhaften Annahmen.

Wir fordern eine ernsthafte Prüfung des Realisierungskonzeptes aufgrund einer zumindest risikobehafteten Betriebsqualität bzw. Fahrplanrobustheit und somit Fahrbarkeit. Wir fordern auch die fehlende Eisenbahnbetriebswissenschaftliche Untersuchung in der Fahrbarkeitsprüfung. Zudem fordern wir eine über das vorliegende Gutachten hinausgehende Bewertung der Fahrbarkeit und eine Neubewertung der Kosten-Nutzen-Analyse. Desweiteren fordern wir angesichts der problematischen klimawandelbedingten Lage nicht den regulären, technisch veralteten Standard sondern ein Hochschrauben der Klimaziele und somit ein Umdenken auf moderne und zukunftweisende Antriebe. Und das funktioniert sicher nicht mit einer unwirtschaftlichen Elektrifizierung einer Nebenstrecke unter diesen Bedingungen bzw. Begebenheiten.

IG-Kreuzungsbahnhof und Elztalbahn-BI haben angesichts der Problematik eine Petition eingereicht!


Petition


IG-Kreuzungsbahnhof-Gutach und Elztalbahn-BI haben an den Petitionsausschuss des Landtags eine Petition eingereicht: "Neubewertung der Ausbaustufe 2018_neu Breisgau-S-Bahn 2020, Strecke 4311, Freiburg-Elzach". Die Petition wurde von rund 1.100 Personen unterstützt. Die Petition wurde vom Petitionsausschuss des Landtags angenommen und an den Petitionsausschuss des Bundestags weitergeleitet. Dieser hat die Petition abgewiesen und auf die Zuständigkeit des Eisenbahn-Bundesamtes verwiesen?


http://www.openpetition.de/!elztalbahn2020


Zahlreichen Elztälern entsteht immer mehr der Eindruck, als ginge es nur zweitrangig um die Einführung eines "sogenannten" Halbstundentaktes und erstrangig um eine "Luxussanierung" der DB-Strecke auf Staatskosten. Hier wird vermutlich unter dem Deckmantel der Einführung eines Halbstundentaktes lediglich die Elektrifizierung der Strecke vorangetrieben.

Eine Elektrifizierung ist wegen der Fahrbarkeitsproblematik, aus volkswirtschaftlichen Gründen und aus Gründen des Klimaschutzes sehr fragwürdig. Die Einführung eines Halbstundentaktes von Waldkirch bis Bleibach und darüber hinaus lässt sich zudem auch mit dem Einsatz leiser, moderner, emissions-, immissions-, CO2-freier und somit klima- und menschenfreundlicher Antriebe realisieren.  Doch durch unsachgemäße Verknüpfung von Halbstundentakt und Elektrifizierung wurden alternative Antriebe nie ernsthaft geprüft. Alternative Antriebe sind um ein Vielfaches günstiger und eine zeitaufwendige Umbauphase mit einem 12-monatigem Dieselbusersatzverkehr würde entfallen.


Die Verantwortlichen, Entscheidungs- und Vorhabenträger sind in der Pflicht, die Rechte der Bahn-Anwohner zu schützen und gesundheitsgefährdende Belastungen zu vermeiden bzw. so gering wie möglich zu halten, aber auch die Fahrtplanstabilität und Betriebsqualität für Pendler der Elztalbahn zu verbessern, sicherzustellen bzw. zu garantieren! Auch sind die Verantwortlichen und Entscheidungsträger verpflichtet, öffentliche Gelder bzw. die Steuergelder der Bürger, zielgerecht und sparsam einzusetzen!


HINWEIS: Nur aufgrund der uns zur Verfügung gestellten Unterlagen gemäß Informations-Freiheitsgesetzes konnten wir Schlussfolgerungen ziehen. Sollten uns, wie in der Vergangenheit bereits geschehen, angeforderte Unterlagen nicht zur Verfügung gestellt worden sein, kann es selbstverständlich zu unterschiedlichen Statements kommen. In diesem Fall sollten uns umgehend diese Unterlagen zur Verfügung gestellt werden um Missverständnissen und Fehlinformationen vorzubeugen.


Wir kritisieren

  • dass der Warnschuss der Einwendungen von der Kommunalpolitik nicht ernst- bzw. wahrgenommen wurde.
  • dass die gesundheitlichen Gefahren/Risiken einer Elektrifizierung verschwiegen, verharmlost und heruntergespielt wurden und die Belastung des Bahnstroms mit elektrischen Zahnbürsten und sauren Gurken verglichen wurde.
  • das Nichternstnehmen, Kleinreden, Belächeln und Ignorieren der Ängste und Bedenken der Anwohner.
  • die Ignoranz gegenüber der Bedenken der Elztalbahn-BI bezüglich der allgemeinen Machbarkeit des Projektes.
  • dass Anwohner, welche in Wahrnehmung ihrer Beteiligungsrechte im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens Einwendungen eingereicht haben, Egoismus gegenüber dem Allgemeinwohl vorgeworfen wird. 
  • dass die Elzacher-Initiative aus den ca. 230 Elztalbahn-Anwohnern der Bürgerinitiative eine Handvoll macht!
  • dass der BI vorgeworfen wird Halb- und Unwahrheiten zu verbreiten.
  • dass einseitig als alleinige Alternative zum Dieselbetrieb eine Elektrifizierung genannt wird.
  • die überholten und fehlerhaften Annahmen im laufenden Planfeststellungsverfahren.
  • die fehler- und lückenhaften Planunterlagen mit zahlreichen unbeantworteten und offenen Fragen.
  • die nicht gegebenen vertraglichen Grundvoraussetzungen für eine Planfeststellung. Die Planfeststellung und Realisierung der Maßnahme Denzlingen-Elzach (Elztalbahn) kann erst dann erfolgen, wenn zeitgleich und aufeinander abgestimmt auch zusammenhängende, infrastrukturellen Maßnahmen geplant und umgesetzt werden die außerhalb des vorliegenden Planfeststellungsverfahrens liegen. Dies betrifft sämtliche infrastrukturellen Maßnahmen zwischen Freiburg und Elzach, die für die Fahrbarkeit des Halbstundentaktes bis Elzach zwingend erforderlich sind.
  • die fehler- und lückenhaften geänderten Planunterlagen zu Ausbau des Kreuzungsbahnhofs in Gutach. Welche Zusagen beim Erörterungstermin seitens der Bahn gemacht wurden und inwiefern diese dann auch in der Planänderung umgesetzt wurden, steht auf einem ganz anderen Blatt.
  • die Tatsache, dass die von Enteignung betroffenen Anwohner vor der Einwendungsfrist zum Planfeststellungsverfahren nicht einmal darüber informiert wurden, dass ihr Grundstück überhaupt für den Ausbau benötigt wird. Also über ihre Köpfe hinweg geplant wurde. Diese Vorgehensweise ist inakzeptabel.
  • die Tatsache, dass Anwohner, welche in Wahrnehmung ihrer Beteiligungsrechte im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens Einwendungen eingereicht haben, für zeitliche Verzögerungen, somit Kostensteigerungen und sogar im Vorfeld für ein eventuelles Scheitern des Vorhabens verantwortlich gemacht werden. Einwendungen sind eigentlich ein wichtiger Pfeiler der Demokratie.
  • die fehlende Öffentlichkeitsarbeit und Öffentlichkeitsbeteiligung der Bürger in den Planungen in der Vergangenheit, zur Intensivierung der nach VwV Öffentlichkeitsbeteiligung der Landesregierung zur frühzeitigen Bürgerbeteiligung.
  • die Nichteinhaltung des sogenannten Stillhalteabkommens zwischen dem BW-Landtag und der Landesregierung während des laufenden Petitionsverfahrens. Im Interesse der Petenten dürfen grundsätzlich bis zur Entscheidung über die Petitionen keine Verwaltungsentscheidungen getroffen oder Maßnahmen vollzogen werden, gegen die sich die Petitionen richten.
  • das Gegeneinander Aufbringen der Elzacher-Bürger gegen die Elztalbahn-Anwohner durch das sogenannte "Bürger"-Bündnis-Elztalbahn-Jetzt, ein überparteilicher Zusammenschluss aus Kommunalpolitikern. Die Elzacher als Nutznießer des Ausbaus (Halbstundentakt) werden vom Bürgerbündnis gegen die Elztalbahnanwohner als Betroffene der Elektrifizierung aufgebracht, indem diese als Verhinderer des Halbstundentaktes dargestellt werden, welcher angeblich nur mit einer Elektrifizierung zu erreichen ist. Den es aber so für Elzach garnicht geben wird. Die Elztalbahn-BI und die Elztalbahn-Anwohner werden darüber hinaus als "Bedenkenträger" (aktuell bekanntlich ein negativ besetzter Begriff für "Ewiggestrige", notorische Verhinderer, jeglicher Modernisierung im Wege Stehende usw.) und auch als "Elektrosmog-Esoteriker", "Aluhutfraktion", "Dagegen-BI", "Dieselfraktion", oder auch als "Ghostwriter" diffamiert und diskreditiert und ungerechtfertigterweise als Gegner des Ausbaus und somit des Halbstundentaktes darstellt. Nach Meinung der Elztalbahn-BI für ein überparteiliches Bündnis unwürdig und unfair. Die Elztalbahn-BI unterstützt weiterhin die Elzacher Bürger in ihrem Anliegen eines durchgängigen Halbstundentaktes bis Elzach und eine Aufklärung der Elzacher Bürger zu den tatsächlichen Zugzahlen. Im Gegesatz versucht die Elztalbahn-BI Risiken und Mißstände zu erkennen um elementare Punkte zur Fahrbarkeit sicherzustellen.
  • die allgemeinen Anfeindungen der Elztalbahn-BI gegenüber.
  • die mangelhafte Informationspolitik allgemein mit fehlerhaften, irreführenden und verschleierten Informationen.